Unterbrechung-Mittendrin

15 Minuten Zeit für Besinnung, Meditation, Impulse
mitten am Tag, in der Mitte der Woche

Idee und Gestaltung: GUIDO SCHÜRENBERG – 4700124 – gs@aachen.de


Masken

Er war nicht mehr er selbst, hatte Adriana gesagt. …
Wann war jemand er selbst? Wenn er so war wie immer? So, wie er sich sah? Oder so, wie er war, wenn die glühende Lava der Gedanken und Gefühle alle Lügen, Masken und Selbsttäuschungen unter sich begrub? Oft waren es die anderen, die beklagten, dass jemand nicht mehr er selbst sei. Vielleicht hieß es dann in Wirklichkeit: Er ist nicht mehr so, wie wir ihn gerne hätten?
aus: Pascal Mercier, Nachtzug nach Lissabon, btb-Verlag 12/2006

Masken von Peter Hodiamont

Manchmal brauchen wir Masken
Für das alltägliche Rollenspiel,
um funktionieren zu können,
wie es von uns erwartet wird.
Manchmal brauchen wir Masken,
um unser wahres Gesicht,
unser verletzliches Inneres
nach außen hin zu schützen.
Manchmal sehnen wir uns danach,
unsere Masken abnehmen zu können,
endlich wir selbst sein zu dürfen
und als solche geliebt zu sein.

Finde zu dir selbst

Möge dir nach und nach
die Kraft zuwachsen,
unter den Masken des Alltags,
hinter denen du dich
zu verstecken suchst,
deine eigene Wahrheit
zu entdecken.

Mögest du dich selbst
annehmen und lieben lernen,
damit du die Masken
nach und nach ablegen kannst,
so dass auch dein Umgang
mit anderen Menschen
natürlicher wird.

Christa Spilling-Nöker, Leben hat die Farbe Sehnsucht, Verlag am Eschbach 2007, S.10 und 15


Sei was Du willst!

Lustig auf Kommando kann ich nicht. Auch nicht in diesen Tagen, wo der rheinische Strassenkarneval dem „Sessions-Höhepunkt“ am Rosenmontag/ Veilchendienstag entgegenstrebt. Und am Aschermittwoch wird der Schalter wieder auf „Ernst des Lebens“ umgestellt. OK „lustig“ muss ja nicht unbedingt ein Gefühlsausbruch sein, aber ohne die innere echte Beteiligung nimmt mir das keiner ab.
Gibt es deshalb die Masken?

Gestaltung: Peter Hodiamont

Ich las im Vorbeifahren den Werbespruch eines Kostümverleihs: SEI WAS DU WILLST! Das klingt nach unbegrenzter Freiheit.

Was will ich sein, wirklich sein und nicht nur „in der Session“?

Auf keinen Fall möchte ich von anderen definiert(begrenzt) werden: Du bist, Du sollst, Du musst, … ICH BIN ICH! So wie ich geworden bin, mit meinen Stärken und Schwächen, meinen Sehnsüchten und Zukunftsplänen, mit meinen Vorlieben und Fehlern, … meinem so sein und jetzt sein.
Und ich weiß, dass ich so geliebt bin wie ich bin. Nicht von allen oder vielen, nein nur von wenigen oder einzelnen, aber dafür wirklich geliebt.

Ich mache mich nicht beliebter, wenn ich mich anpasse, mich dabei selbst aufgebe … denn dann wäre ich ja nicht ich. Ich wäre nicht mehr frei und authentisch, sondern machte mich abhängig von meinen „Beliebtheitswerten“
Ich brauche keine Masken und Verkleidungen um ein anderer zu sein, denn ich bin ich.

Sei was Du bist!                                         GS 6. Febr. 2018

In diesen Karnevalstagen müssen viel Studierende sich auf die anstehenden Klausuren und Prüfungen vorbereiten. Für diese Zeiten hat die KSHG Münster ein Gebet empfohlen:

Liebender Gott,

du kennst mich und weißt,
was mich bewegt.
Ich danke dir,
dass du immer bei mir bist.

Bevor ich nun anfange zu
arbeiten, bitte ich dich:

… um Konzentration,
damit ich fokussiert bei den Aufgaben bleibe,
die vor mir liegen.

… um klare Gedanken und eine hohe Auffassungsgabe,
damit ich verstehe, was ich lese und es selbst weiterdenke

… um Ausdauer, damit ich Durststrecken überwinde
und geduldig die Aufgaben zu Ende führe,
die sich mir stellen.

Gott, du hast mir meine Fähigkeiten und Talente gegeben.

Lass mich den Sinn meines Studierens erkennen
und dich in allen Dingen suchen und finden.

Amen


Hin- und Hergerissen

Foto: Thomas Richter-Alender

Täglich fällen wir Entscheidungen. Manche mehr, manche weniger bedeutsam. Manche für den Moment und die nächste Zeit, andere für „ein Leben lang“. Manche nach gründlichem Überlegen, abwägen des Für und Wider. Manche spontan, intuitiv, ohne langes Überlegen, „aus dem Bauch heraus“.
Was leitet uns dabei, welche Erfahrungen, welche Grundsätze, welche Haltungen?
Wie auch immer, spontan oder wohl überlegt, das Risiko bleibt – und das Gefühl der Unsicherheit.

Vor vielen Jahren fiel mir ein Buch aus meiner Studienzeit wieder in die Hände, von einem weisen geistlichen Begleiter; es trägt den Titel „Der Mensch wird des Weges geführt, den er wählt“ und nennt sich ein geistliches Lesebuch. Dieser Titel begleitet mich seitdem als eine ständige Provokation, als Aufforderung nach diesen verschiedenen Möglichkeiten mein Leben zu gestalten zu suchen. Er ist Mahnung die unterschiedlichen Möglichkeiten gut in den Blick zu nehmen und meine Entscheidung bewusst zu treffen – insbesondere, wenn sie auch andere berühren.
Der Unsicherheit, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe, steht die Zusage gegenüber geführt zu werden. „Der Mensch wird des Weges geführt, den er wählt“
Im biblischen Buch Exodus gibt sich Gott selbst einen Namen, der seine Beziehung zu uns Menschen grundlegt: „Ich bin der Ich-bin-da“
Das hilft mir und gibt mir Sicherheit bei den vielen kleinen und großen Entscheidungen meines Lebens.
Dies im Kopf und Bauch wurde das Lied „Land unter“ von Herbert Grönemeyer von 1993, das Christoph Simonsen beim Semesterschlussgottesdienst zitierte, zum vertrauensvollen Gebet.
GS 30. Jan 2018

Land unter

Der wind steht schief
Die luft aus eis
Die möwen kreischen stur
Elemente duellieren sichDu hältst mich auf kurs
Hab keine angst vor’m untergehn
Gischt schlägt ins gesicht
Kämpf mich durch zum horizont
Denn dort treff ich dichGeleite mich heim
Rauhe endlosigkeit
Bist zu lange fort
Mach die feuer anDamit ich dich finden kann
Steig zu mir an bord
übernimm die wacht
Bring mich durch die nacht
Rette mich durch den sturm

Faß mich ganz fest an
Daß ich mich halten kann
Bring mich zum ende
Laß mich nicht mehr los

Der himmel heult
Die see geht hoch
Wellen wehren dich
Stürzen mich von tal zu tal
Die gewalten gegen mich

Bist so ozeanweit entfernt
Regen peitscht von vorn
Und ist’s auch sinnlos
Soll’s nicht sein
Ich geb dich nie verlorn

Geleite mich heim
Rauhe endlosigkeit
Bist zu lange fort
Mach die feuer an

Damit ich dich finden kann
Steig zu mir an bord
übernimm die wacht
Bring mich durch die nacht
Rette mich im sturm

Faß mich ganz fest an
Daß ich mich halten kann
Bring mich zum ende
Laß mich nicht mehr los

Geleite mich heim
Rauhe endlosigkeit
Bist zu lange fort
Mach die feuer an

Damit ich dich finden kann
Steig zu mir an bord
übernimm die wacht
Bring mich durch die nacht
Rette mich im sturm

Faß mich ganz fest an
Daß ich mich halten kann
Bring mich zum ende
Laß mich nicht mehr los
Bring mich zum ende
Laß mich nicht wieder los

 Herbert Grönemeyer, Chaos 1993
“bei „land unter“ bleibt noch immer so ein kleines Geheimnis, da weiss ich bis heute noch nicht warum. Weil es irgendwo nicht von mir ist.
Dieses Gefühl hab ich jedenfalls. Also, „land unter“ ist schon von mir aber von einem Teil von mir, den ich noch nicht kennen gelernt habe.”


Shitholes und Weltverbesserer

Foto: Nastja Drofa

Es ist mal wieder aus seinem Mund gequollen: die respektlose, diffamierende, pauschale und skandalöse Bezeichnung ganzer Staaten und Kontinente als „Shitholes“. Donald Trump ließ zwar dementieren, aber Augen- und Ohrenzeugen seines Treffens mit US-Senatoren bestätigten seine Verbal-Entgleisung bezogen auf die Herkunftsländer von Migranten.
Ich bin der Überzeugung, dass unsere Weltsicht und unser Wollen unsere Sprache bestimmt. Wenn President Trump als Politiker wirklich die Welt verändern wollte zu einem lebenswerten Ort für alle Menschen, wie es die Vereinten Nationen als gemeinsames Ziel der Staatengemeinschaft 2015 festgeschrieben haben, würde er eine andere Sprache benutzen. – Es sei denn, er leide an Koprolalie, also dem Herausschleudern obszöner und aggressiver Ausdrücke.
Hatespeech –nicht nur im Internet- ist zu einem gesellschaftlichen Problem geworden und findet sich auch zunehmend in der politischen Auseinandersetzung. Hass und Gewalt verändern unsere Gesellschaft und unsere Welt zum Negativen und nicht zum friedlichen, konstruktiven Miteinander.
Wenn ich mich an der Botschaft Jesu orientiere und sie als Christ (als solcher bezeichnen sich ja immer noch viele Politiker, auch Donald Trump) leben will, dann wird mein Verhalten gegenüber Mitmenschen geleitet sein vom Anspruch der Bergpredigt: „Ich sage Euch: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen. So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne scheinen auf böse Menschen wie auf gute, und er lässt es regnen auf alle, ob sie ihn ehren oder verachten. … Was ist denn schon Besonderes daran, wenn ihr nur zu euresgleichen freundlich seid? Das tun auch die, die Gott nicht kennen! Nein, wie die Liebe eures Vaters im Himmel, so soll auch eure Liebe sein: vollkommen und ungeteilt.« (Matthäus 5, 44-48)
Demnach geht Weltverbesserung nur über Liebe, dem Gegenteil von Hass und Gewalt. – Und an unserer Sprache wird unser Wollen erkennbar.              GS 23. Jan 2018

Ich bitte um Gelassenheit, wenn
meine Vorstellungen nicht berücksichtigt,
meine Pläne nicht eingehalten,
meine Wünsche nicht befriedigt,
meine Vorschläge nicht ernst genommen werden.

Ich bitte um die Einsicht, dass
Stürme notwendig sind,
Fehler neue Möglichkeiten eröffnen,
Widerstand zum Denken anregt,
in Krisen eine Chance liegt,
Sanftmut weiter führt als Gewalt.

Ich bitte um den Mut,
mich an meine Grenzen vorzutasten,
meine Möglichkeiten zu entfalten,
zu sagen, was ich zu sagen habe,
zu tun, was ich tun muss,
mich zu sehen, wie ich bin.

Ich bitte um den Glauben
an die Kraft, die in mir liegt,
an das Gute in dir,
an den Wert unseres Gesprächs,
an den Sinn unseres Lebens,
dass Liebe trägt.

Max Feigenwinter (Jeden Augenblick leben, Verlag am Eschbach 2005, S.36f)


Lass es doch, da kann man ohnehin nichts machen

Ich kenne sie, die innere Unruhe, das Gefühl etwas tun zu müssen gegen die Gleichgültigkeit und Perspektivlosigkeit in der Welt, in unserer Gesellschaft, in meiner Kirche. Ich kenne sie, die Ignoranz meiner Mitmenschen, wenn ich mich engagiere für etwas, dass mir wichtig ist, für die Welt, für die Gesellschaft, für meine Kirche. Ich kenne sie, die innere Zerrissenheit: Wofür machst Du das? Für die Welt, für die Gesellschaft – oder für Dich?

Und ich kenne sie, die wohlmeinenden, aber mich immer wieder demotivierenden Kommentare: „Reg‘ Dich doch nicht auf, es bringt doch eh nix“ oder „Lass es doch, da kann man ohnehin nichts machen“

Diese Welt, diese Gesellschaft und auch diese Kirche braucht meine, unsere Ideen und Visionen; sie braucht mein und unser Engagement und konsequentes Handeln. Aber dieses Unser, dieses Wir ist das, was so schwer zu erreichen ist, weil wir uns gegenseitig die Kompetenz, oder den Willen oder die Fähigkeit absprechen. Wir ziehen uns verzwergen uns oder ziehen uns zurück auf unsere kleine Komfortzone auf der wir uns eingerichtet haben und auf der wir uns auskennen. Wir kümmern uns um das uns naheliegende, uns machbar erscheinende und verdrängen unsere Visionen. Vielleicht jammern wir sogar, dass die Welt so schlecht ist.

Martin Luther King, I have a dream

Und doch gibt es sie immer wieder, die Visionäre, die Propheten, die Kämpfer für eine bessere Welt, für eine gerechtere Gesellschaft, für eine lebendige Kirche.

Martin Luther King, dessen Gedenktag am 15.Januar ist war so einer. Er konnte von seiner Vision einer besseren Welt für alle nicht lassen. Dafür nahm er alle Anfeindungen in Kauf und wurde schließlich 1968 im Alter von 39 Jahren ermordet. Er und andere Visionäre, wie Mahatma Gandhi, Dietrich Bonhoeffer, Nelson Mandela, … und auch Papst Franziskus, allesamt Visionäre, wollen diese Welt gewaltfrei zu einem besseren, lebenswerten und friedlichen Ort für alle Menschen machen.

Sie motivieren mich, sind Vorbild – aber ihr Schicksal möchte ich nicht teilen.

GS 16. Jan 2018

Die Netzgemeinde DA_ZWISCHEN schreibt über Propheten wie Martin Luther King:

„Ein Prophet verkündet Gott, indem er mit seinem selbstlosen Handeln für die Rechte Unterdrückter – mit deinem politischen Handeln – seinem Glauben im Handeln ein Gesicht gibt. Gott ist im Reden des Propheten gegenwärtig, weil die Reden Hoffnungsreden sind. Als solche sind sie „über-zeitlich“. Sie sind universell. Sie machen Gott präsent, indem sie dem Himmelreich jetzt schon klare Kontur geben. Sie lassen den Himmel auf die Erde hin durchlässig werden.

Gott ist der, der außerhalb aller Zeit in die konkrete Zeit hineinwirkt. Er ist deren Schöpfer und Erhalter. Er ist Urgrund der Hoffnung auf eine Welt, die für alle Menschen lebenswert ist. Das meint seine Liebe. Der Prophet ist in seinem Tun Zeichen Seiner Liebe. Er bringt sie ins Wort.

Ob du Zukunft herbeisagen kannst?
Ob du Missstände anprangern und Hoffnung für Unterdrückte schüren kannst?
Ob du Gott verkünden kannst durch dein Tun?
Kurz: Ob du Gottes Liebe ins Wort bringen kannst?
Aber sicher doch!

Es muss kein Handeln von historischem Ausmaß sein, wie das des Martin Luther King. Es geht mehr um die Frage: Willst du werden, was du sein kannst? Willst du Prophet sein? 
Du kannst ruhig einfach Ja sagen. Ein deutlicheres, kleineres, schlichteres und zugleich größeres Wort für Liebe gibt es nicht. Trau dich ruhig.
Weil du es kannst, wenn du willst.
Das ist nicht dein Verdienst.
So hat Er dich geschaffen.“


Wie es weitergeht …

wird bei Fernsehserien am Ende einer Folge eingeblendet und eine Seh- und Hörprobe der Folgen wird präsentiert

Diese „Vorschau“ auf die Folgen ist auch alle Jahre wieder Thema der Neujahrsansprachen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Für die Welt ist die Aussicht eher düster, sodass der UN-Generalsekretär Antonio Guterres in seiner Neujahrsansprache „Alarmstufe Rot für unsere Welt“ ausrief. Und er zählt auf: Verschärfte Konflikte, die Rückkehr der Angst vor einem Atomkrieg, Klimawandel, wachsende Ungleichheit, Menschenrechtsverletzungen, zunehmender Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit …
Diese Liste ließe sich je nach Lebenswelt und Perspektive katastrophal erweitern, da die Folgen des fortschreitenden Klimawandels immer verheerender sichtbar und spürbar werden und bei wachsender Weltbevölkerung die landwirtschaftlich nutzbare Fläche eher geringer wird und zudem noch durch Dürre und Überschwemmungen für die Erzeugung von Nahrungsmitteln ausfällt.

Foto: Guido Schürenberg

Diese düsteren Prognosen werden durch die Bilder dieser ersten Tage des neuen Jahres noch unterstrichen: Hitzewelle und Brände in Australien, Kälterekorde in Nordamerika, Hochwasser in Europa und nicht zuletzt auch der Abriss des Immerather Domes zugunsten des Braunkohletagebaus.

Diese Zukunftsaussichten provozieren Gefühle von Ohnmacht, Sorge um unsere Lebensgrundlagen und die unserer Kinder und Enkel.

Wie können wir diese Welt lebenswert erhalten? Wie können wir sie zu einem Ort des „Guten Lebens für alle“ (Millenium-Ziel der Vereinten Nationen 2015)
Das südamerikanische Konzept des „guten Lebens“ („buen vivir“) verfolgt ein Gleichgewicht mit der Natur, die Reduktion von sozialer Ungleichheit, eine solidarische Wirtschaft und eine pluralistische Demokratie mit neuen Räumen zivilgesellschaftlicher Partizipation

Auch die rheinische Gelassenheit des „Et hätt noch emmer joot jejange“ („Es ist bisher noch immer gut gegangen.“) -Was gestern gut gegangen ist, wird auch morgen funktionieren– ändert ja nichts an der Situation, wie sie ist oder wie sie in naher Zukunft sich ereignet.

Es geht darum die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu entdecken und sie zu tun –wenn wir wirklich etwas nachhaltig verändern wollen.

Bewusster mein Leben und die täglichen Routinen gestalten, verantwortlich konsumieren, verzichten, teilen, … das klingt wie ein Fastenaufruf – und das auf dem Höhepunkt der Karnevalszeit. Aber nur so setzen WIR den nachhaltigen Startpunkt für BUEN VIVIR ein „Gutes Leben für alle“ auf diesem wunderbaren Planeten Erde.              GS 9. Jan 2018

Spende deinen Segen, Gott,
über unsere Welt
und bleib uns treu
in allem, was geschehen kann.
Wir wollen unser Dasein
mit all seinen Sorgen und Freuden
empfangen aus deiner Hand.
Und wir erhoffen ein glückliches Leben,
hier und jetzt
und in Ewigkeit.

HUUB OSTERHUIS (Deine Güte umsorgt uns, Verlag am Eschbach 2001, S.74)


Zum Neuen Jahr

Möge dir ein jeder Tag
in all seinen Stunden,
seinen Minuten und seinen
unzählbar scheinenden Sekunden
von Augenblick zu Augenblick
gesegnet sein.
Möge dir die Zeit, die dich erwartet,
immer wieder neue Ideen
ins Herz buchstabieren,
damit sich dein Leben
spannungsvoll fortschreibt
wie ein lesenswertes Buch

Christa Spilling-Nöker, Jeden Augenblick segnen, Eschbach 2005 – S.261


Juli – Dezember 2017

Karneval – Juni 2017

Dezember 2016 – Februar 2017


September – November 2016

Mai – August 2016

Fastenzeit – Pfingsten 2016

Dezember 2015 – Februar 2016


Mai -November 2015

Fastenzeit und Ostern 2015

Januar und Februar 2015


Advent+Weihnachten 2014

August-November 2014

Juni – August 2014

Ostern – Pfingsten 2014

Fastenzeit + Ostern 2014

Januar+Februar 2014


Oktober – Dezember 2013

Juli – September 2013

Pfingsten bis Semesterschluss 2013

Karfreitag – Pfingsten 2013

Januar- April 2013 

Oktober bis Dezember 2012

 

Ein anderes Vater Unser
Im Nachgang zur Sommerschule mit sambischen und deutschen Studenten, bei der unter anderem das Thema “Globalisierung und privater Konsum” diskutiert wurde
Hagen Rether – Vater Unser

 

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