Unterbrechung-Mittendrin

15 Minuten Zeit für Besinnung, Meditation, Impulse
mitten am Tag, in der Mitte der Woche

Idee und Gestaltung: GUIDO SCHÜRENBERG – 4700124 – gs@aachen.de

Foto: Phillipp Becke

Genieße den Tag

Nach gefühlten Monaten grauem und feuchtem Novemberwetters und dem damit einhergehenden November-Blues scheint in diesen späten Januartagen endlich wieder die Sonne an einem strahlend blauen und frostigem Wintertag. Die Luft ist klar und kalt, der Serotonin-Spiegel steigt und mit ihm der Gute-Laune-Pegel.
Bei mir braucht es immer ein paar Tage, bis ich den November-Blues ganz verabschiedet habe, aber die (Wetter-) Prognosen sind günstig und die hellen Zeiten werden länger. Ich sehe meine Umgebung mit anderen Augen, kann mich wieder freuen, wartend auf den Frühling.
In solchen Zeiten bedrückt mich auch die Zeit-Serie: “Der Zustand der Welt” nicht. Das kommt später, wenn es wieder dunkel wird, der wunderschöne Blutmond längst vergangen ist und die Klima-Prognosen noch beunruhigender werden.
Jetzt ist er da, der strahlende Himmel, die Sonne, die sich in den bizarren Schnee- und Eiskristallen spiegelt, der Augenblick sich daran zu erfreuen, diese Zeit zu geniessen.
So haben es auch immer wieder die lebensbejahenden Dichter und Philosophen betont -allen Zukunftsszenarien zum Trotz:
Carpe diem – Genieße den Tag!
Angefangen von Kohelet, dem “Prediger” im Alten Testament “Dadurch wurde mir klar, dass es das Beste für den Menschen ist, sich zu freuen und das zu genießen, was er hat. Denn es ist ein Geschenk Gottes, wenn jemand isst und trinkt und sich über die Früchte seiner Arbeit freuen kann.” Dann Horaz: “… sei nicht dumm, filtere den Wein und verzichte auf jede weiter reichende Hoffnung! … Genieße den Tag, und vertraue möglichst wenig auf den folgenden! ” Oder Christian Morgenstern: “… Amüsier dich, und laß Wein und Konfekt schmecken dir wie bisher! Seufzen macht mich nervös. Nun aber Schluß! All das ist Zeitverlust! Küssen Sie mich, m’amie! Heute ist heut! …”
Geniessen wir also das Leben, das Gottesgeschenk, in Dankbarkeit – unser Sekundenglück!                                    GS 22. Januar 2019


Vielfalt und Vorurteil

Am Sonntag fand in meiner Gemeinde im Sonntagsgottesdienst eine (angkündigte) Taufe statt:
Der im Kirchenraum radschlagende Täufling, 6 Jahre alt, in weißem smokingartigen Anzug, mit weißen, LED bestückten Schuhen. Die ältere Schwester in einem weißen Kleid. Die Mutter, schrill gekleidet mit Kunstblumen im Haar. Bruder und Mutter der Taufmutter eher unauffällig als Taufpaten.
Mein erster Gedanke bei dieser Szenerie: Ist heute Zirkus?
Bereits vor dem Gottesdienst ging das Getuschel unter den ca. 250 Besuchern (Durchschnittsalter 60+) um mich herum los: ” Die hat bestimmt 5 Kinder, wie die aussieht, von unterschiedlichen Vätern”; “Schrecklich, die gehören doch nicht in unsere Messe” …
Eröffnung des Gottesdienstes mit Vorstellen des Täuflings und seiner Familie:
Motivation des Täuflings “Ich will zu Gott gehören”
Die Mutter ist lange Jahre Meßdienerin gewesen und hat die Texte und Fürbitten selbst formuliert
Die Patin (Oma) nimmt regelmässig an den Exerzitien im Alltag teil.
Im sehr persönlichen Schlußgebet bittet die Mutter am Ende des Gottesdienstes um Kraft für die Glaubens- und Lebensbegleitung ihres Sohnes, um den Segen dazu für die Tauffamilie und die Gemeinde, in der sie sich beheimatet fühlt. Und sie fordert die Gemeinde auf den Glaubensweg des Täuflings wohlwollend zu begleiten.
Spätestens da waren wir alle, die Zeugen dieser Taufe waren, eingefordert unsere Vorurteile aufzugeben und für die Integration dieser Familie in unsere vielfältige Glaubens- und Gottesdienstgemeinschaft Sorge zu tragen.
Wie gehen wir als Christen mit der gewachsenen Vielfalt in unserer Gesellschaft um und wie können wir uns von unseren Vorurteilen befreien?
Aus dem Sonntagsevangelium:
Eine Stimme vom Himmel sprach: “Dies ist mein geliebter Sohn, über den ich mich von Herzen freue” (Lukas 3, 22)                             GS 15. Januar 2019

Ermutigung zur Liebe

Wenn du dich selbst kaum noch spürst
und du dich unfähig oder überflüssig fühlst,
dann wünsche ich dir den Mut,
dich selbst anzunehmen,
so wie du bist.

Wenn dich die Bedürfnisse deiner Mitmenschen
überfordern
und du nicht weißt,
wie dein eigener Beitrag aussehen könnte,
dann wünsche ich dir den Mut,
deine Formen
von Solidarität und Nächstenliebe zu entdecken.

Wenn Gott in deinem Leben kaum noch vorkommt
und du befürchtest, dass er dich vergessen hat,
dann wünsche ich dir den Mut,
einen Neuanfang zu wagen
und ihm dein Herz zu schenken.

Angela Lohausen, Liturgische Hilfen MISEREOR Fastenaktion 2012


Gutes Neues

schallt es mir auch noch in dieser Woche nach den Weihnachtsferien immer wieder entgegen. Und im Postfach heute morgen lagen Neujahrsgrüße von Agenturen und Firmen mit denen ich zusammenarbeite, die diesen Neujahrswunsch mit “Erfolg und Gesundheit” verbanden.
Am besten gefiel mir die Idee vom “Anpfiff im neuen Jahr” (von einem Büro für visuelle Kommunikation): Mit einem bewährten Team, neuer Energie und Spielideen die Chancen nutzen, die das Jahr uns bietet.
Politisch, sozial, ökologisch und wirtschaftlich zeichnen sich für das Jahr 2019 neben bekannten – zunehmende Gewalt und Aggression in unserer Gesellschaft – auch neue Herausforderungen ab, die oft nur in globaler Verantwortung angegangen werden können, wie die rasante Verschärfung der Klimakrise.
Statt wie so häufig die Probleme vor uns her zu schieben, zu prokrastinieren, oder auf andere zu verweisen, die erstmal … gilt es uns selbst zu motivieren unseren Teil beizutragen, unsere Möglichkeiten zur Zukunftsgestaltung zu entdecken und zu ergreifen.
Neben den Weihnachts- und Neujahrsgrüßen lag auch der Prospekt zur Misereor-Fastenaktion im Postfach. Das Leitwort
MACH WAS DRAUS: SEI ZUKUNFT
soll mein Jahresmotto, mein Motivationsmantra in diesem Jahr sein. GS 7. Januar 2019

So geht, ihr Hoffenden,
tragt eure Hoffnung
in die Welt:

Hoffnung,
die mitten in der Nacht
den neuen Morgen spürt
und in der Ungewissheit
Glauben wagt –

Hoffnung,
die in die sterbende Erde
noch Samenkörner streut
und Kinder zeugt
im Angesicht der Un-Zukunft –

Hoffnung,
die Tränen trocknet
mitten im Schmerz
und Friedenstauben
zu den Schlachtfeldern schickt –

Geht, die ihr hoffen könnt,
tragt eure Hoffnung
in die Welt!

Wilma Klevinghaus (Adventlich leben, Verlag am Eschbach 2008, S. 119)


Oktober – Dezember 2018

Juli- September 2018

Mai/ Juni 2018

Januar – Ostern 2018


Juli – Dezember 2017

Karneval – Juni 2017

Dezember 2016 – Februar 2017


September – November 2016

Mai – August 2016

Fastenzeit – Pfingsten 2016

Dezember 2015 – Februar 2016


Mai -November 2015

Fastenzeit und Ostern 2015

Januar und Februar 2015


Advent+Weihnachten 2014

August-November 2014

Juni – August 2014

Ostern – Pfingsten 2014

Fastenzeit + Ostern 2014

Januar+Februar 2014


Oktober – Dezember 2013

Juli – September 2013

Pfingsten bis Semesterschluss 2013

Karfreitag – Pfingsten 2013

Januar- April 2013 

Oktober bis Dezember 2012

Ein anderes Vater Unser
Im Nachgang zur Sommerschule mit sambischen und deutschen Studenten, bei der unter anderem das Thema “Globalisierung und privater Konsum” diskutiert wurde
Hagen Rether – Vater Unser

Ermutigung zur Liebe

Wenn du dich selbst kaum noch spürst
und du dich unfähig oder überflüssig fühlst,
dann wünsche ich dir den Mut,
dich selbst anzunehmen,
so wie du bist.

Wenn dich die Bedürfnisse deiner Mitmenschen
überfordern
und du nicht weißt,
wie dein eigener Beitrag aussehen könnte,
dann wünsche ich dir den Mut,
deine Formen
von Solidarität und Nächstenliebe zu entdecken.

Wenn Gott in deinem Leben kaum noch vorkommt
und du befürchtest, dass er dich vergessen hat,
dann wünsche ich dir den Mut,
einen Neuanfang zu wagen
und ihm dein Herz zu schenken.

Idee und Gestaltung: GUIDO SCHÜRENBERG – 4700124 – gs@aachen.de

Angela Lohausen, Liturgische Hilfen MISEREOR Fastenaktion 2012

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Advent+Weihnachten 2014

Weihnachten Folge dem Stern traue deiner Intuition die dich entschiedener werden lässt Folge dem Stern der dich zusammenführt mit anderen die die Menschenfreundlichkeit Gottes in allen Dimensionen des Lebens suchen Folge dem Stern der deine dunklen Seiten erhellt im wohlwollenden Blick der Verwandlung Folge dem Stern der Menschen verschiedener Kulturen zur Begegnung beim Essen und …

Fastenzeit und Ostern 2014

Auferstehung Welchen Sinn Hätte die Auferstehung Wenn alles so weiterginge Wenn wir nicht auferstehen Uns weiter ducken Unsere Kraft verstecken Unsere Würde Und die der anderen Welchen Sinn hätte sie Wenn wir nicht aufstehen Stolz, mit geradem Rücken Und erhobenem Kopf Ja sagen und nein Zu gegebener Zeit Für uns sorgen Wie für die anderen …

Fastenzeit und Ostern 2015

Ostern 2015 gott du neubeginn ohne ende du quelle des vertrauens und der versöhnung segne uns mit neuen gedanken und worten die menschen aufhorchen lassen mit neuen gesten und taten die unserer lebendigkeit raum geben segne uns mit träumen und hoffnungen und der bereitschaft zu verzeihen ohne die wir vom gestern nicht loskommen segne uns …

Januar- April 2013

 Wir haben durch Christus so großes Vertrauen zu Gott. 2 Korinther 3,4  Gott meint es gut mit uns. Immer. Darauf können wir uns verlassen. In jeder Lebenslage. Das ist der Kern der Botschaft Jesu. Seine guten Nachrichten von Gott malt er in Geschichten aus und macht sie spürbar und erfahrbar – besonders in seiner kraftvollen …

Januar- Ostern 2018

Aufstand für das Leben – Ostern Obwohl die Namen in den unterschiedlichen Kulturen und Religionen Europas und anderer Klimazonen verschieden sind feiern wir in diesen Tagen weltweit das Wiedererwachen der Natur und die Fruchtbarkeit: Nouruz ist das Frühlingsfest der Perser, Kurden und der Turkvölker Zentralasiens, das chinesische Neujahrsfest., das indische Frühlingsfest Holi, das albanische Fest …

Januar-Februar 2014

Brandsätze! Prügel! Tränengas! – Friedensgebet für Kiew Erneut Ausschreitungen in Kiew, gewaltbereite Demonstranten und ukrainische Sicherheitskräfte gehen in der Nacht zu Dienstag aufeinander los. Brandsätze fliegen. Und Steine. Die Lage wird immer explosiver – und dann sinkt im nächtlichen Kiew mitten auf der Straße ein Mann auf die Knie, liest aus der Bibel. Was mag …

Januar-Februar 2015

… und Jesus ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. … (MK 1,31) als ich diesen Satz am Sonntag im Markus-Evangelium hörte, gingen mir die “Handreichungen” oder auch “Nichthandreichungen” der letzten Tage durch den Kopf. Insbesondere die Krisenbegegnungen von Merkel/ Hollande mit Putin. Beim ersten Treffen war anschließend das Händereichen …

Juli – Dezember 2017

Das ist Weihnachten “… Friede auf Erden ist eine Utopie. Die Lieder, die davon handeln, halten den Glauben an eine radikale Alternative fest. Das Leben würde depressiv ohne diese Widerstandslieder. Und wenn sie einen verstören, weil die Wirklichkeit so entsetzlich anders ist, haben sie Erfolg. Denn nur Menschen, die sich stören lassen und etwas vermissen, …

Juli – September 2013

ICH HABE EINEN TRAUM eine Erinnerung an den amerikanischen Bürgerrechtler Martin Luther King Für die Rechte von 23 Millionen schwarzen Amerikanern: Martin Luther King während seiner berühmten Rede vor 50 Jahren | © AFP/dpa Am Mittwoch, 28.August 1963 hält der scharze Baptistenpfarrer Martin Luther King vor 250000 Menschen am Lincoln-Memorial in Washington seine berühmte Rede …

Juni – August 2014

and no religion too? In den kriegerischen Auseinandersetzungen dieser Tage und vor allem im arabischen Raum und im Nahen Osten ist immer wieder die Rede davon sie seien religiös motiviert. Religion wird verstanden als Weltanschauungssystem, das menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägt und Wertvorstellungen normativ beeinflusst. John Lennon, ein sehr spiritueller Friedensaktivist, wäre verkannt …

Karfreitag – Pfingsten 2013

PSALM Ich bin vergnügt, erlöst, befreit. Gott nahm in seine Hände meine Zeit, mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen, mein Triumphieren und Verzagen, das Elend und die Zärtlichkeit. Was macht, dass ich so fröhlich bin in meinem kleinen Reich. Ich sing und tanze her und hin vom Kindbett bis zur Leich. Was macht, dass ich so …

Mai – November 2015

Am 3. November, 10 Tage vor den Pariser Anschläge hatte ich unter dem Thema Der Hass und was folgt über den sich ausbreitenden Hass in unserer Gesellschaft und die Folgen gepostet. Wir sollten den Hass  unsere Werte Willkommen, Solidarität, Nächstenliebe leben. Nach den schrecklichen Attentaten in Beirut, Paris und Nigeria hat die französische Bischofskonferenz in …

Oktober bis Dezember 2013

Du bist ein Kind GOTTES! Unsere tiefste Angst ist nicht, daß wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, daß wir grenzenlos machtvoll sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns erschreckt. Wir fragen uns, wer bin ich denn um brilliant, wunderschön, talentiert und fantastisch zu sein? Eigentlich, wer bist du um dies nicht …

Ostern – Pfingsten 2014

NachGedachtes – Zeugen gesucht Der Anspruch: “Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt!” (1 Petrus 3, 15b) Das Bauchgefühl: “Puh, das jetzt, bei dieser kirchlichen Großwetterlage, mit all den Skandalen und Skandälchen sich outen: Ja, ich bin katholisch!”? Der Kopf: “Worum geht’s denn bei diesem …

Pfingsten bis Semesterschluss 2013

Kath.net: Originell: Weltweit erster Automat für Rosenkränze Wenn et bedde sich lohne däät – BAP live im Rockpalast Wenn et Bedde sich lohne däät Refr.: Wenn et Bedde sich lohne däät, wat meinste wohl, wat ich dann bedde däät, bedde däät. 1) Ohne Prioritäte, einfach su wie et köhm, fing ich ahn, nit bei Adam …

Unterbrechung-Mittendrin – Fastenzeit-Pfingsten 2016

Eine Bewegung kann die Welt verändern Pfingsten, wo so viel vom Geist die Rede ist, der die Kirche antreibt, der Veränderung bewirkt, …haben mich 2 Facebookposts nachhaltig beeindruckt: Konstantin Wecker, der bekannte Liedermacher, dessen Verdichtungen des Weltgeschehens mich immer wieder inspirieren, schreibt im Nachgang zum Eurovision Song Contest: “Vielleicht waren ja bei dem gestrigen paneuropäischen …

Unterbrechung-Mittendrin – Mai-August 2016

TIEF DURCHATMEN Manchmal fehlt mir buchstäblich die Luft zum Atmen: … wenn ich mich unter Druck gesetzt fühle, wenn etwas Unvorhergesehenes meine Pläne stört, wenn ich mich als Opfer ungerechter Verhältnisse und Strukturen fühle, wenn mir die Ideen fehlen, wenn es mal wieder nicht so rund läuft, wenn ich mal wieder kleinlich werde, wenn es …

Unterbrechung-Mittendrin August-November 2014

Nachgedanken zum  Christkönigfest (23.November) … Die spannende Frage bleibt: Was mache ich aus einer solchen Zusage, dass Gott mir seine Würde schenkt? Ist die Art und Weise, wie ich lebe, einer solchen Würde würdig? Lebe ich als Tochter/ Sohn dieses Gottes, als Tochter/ Sohn des Königs, der das Leben will? Sind wir Königstöchter und Königssöhne? …

Unterbrechung-Mittendrin Dezember 2015 – Februar 2016

Um Gelassenheit, Einsicht, Mut und Glauben Ich bitte um Gelassenheit, wenn meine Vorstellungen nicht berücksichtigt, meine Pläne nicht eingehalten, meine Wünsche nicht befriedigt, meine Vorschläge nicht ernst genommen werden. Ich bitte um die Einsicht, dass Stürme notwendig sind, Fehler neue Möglichkeiten eröffnen, Widerstand zum Denken anregt, in Krisen eine Chance liegt, Sanftmut weiter führt als …

Unterbrechung-Mittendrin Dezember 2016 – Februar 2017

Auch das noch! Der so getitelte Beitrag der Unterbrechung-Mittendrin vom 28. April 2015 ist seit Beginn dieses Jahres über 300 Mal angeklickt worden. Dieser Beitrag wurde verfasst angesichts des Erdbebens in Nepal Mitte April 2015 und bis Dezember 2016 300mal besucht. Ich habe mich gefragt, woher diese plötzliche Nachfrage  seit Januar nach diesem Impuls-Beitrag kommt …

Unterbrechung-Mittendrin Juli- September 2018

Welt anschauen Die Auseinandersetzungen um die Rodungen im Hambacher Forst bei Düren haben mir wieder mal deutlich gemacht, dass zivilgesellschaftliches und politisches Handeln mit meiner Sicht auf unsere Gesellschaft und unsere Welt zu tun hat. Welche Werte bestimmen mein Leben und Handeln, welche Perspektiven sehe ich für unsere Um- und Mitwelt, meine Zukunft, für diese …

Unterbrechung-Mittendrin Karneval – Juni 2017

Hör auf zu jammern! – Get over it Es gibt immer einen Anlass zu stöhnen und jammern. Mal ist es das Wetter, das nie so ist wie es sein sollte, mal das Zipperlein hier oder da, das mich plagt, mal die Reaktion von der da oder die Welt an sich und die Politik im Besonderen. …

Unterbrechung-Mittendrin Mai/ Juni 2018

Sorgenfrei “Ich zähle täglich meine Sorgen …” war ein Schlager aus der gleichnamigen deutschen Filmkomödie (1960) mit Peter Alexander. Ein typischer heile-wirtschaftswunder-welt Film.Ähnlich belanglos, da nicht existenziell, ist mein tägliches Sorgen: was koche ich heute abend, was ziehe ich heute an, erreiche ich meinen Zug pünktlich, haben wir noch genug zu trinken für das Fußballspiel, …

Unterbrechung-Mittendrin Oktober – Dezember 2018

Alle Jahre wieder die Weihnachts-Botschaft , die Sehnsucht vom Frieden auf Erden,  von peace on earth:»Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu.« (Lukas 2,14)Zuwendung aus Liebe schafft Frieden und gibt Hoffnung, dass die Welt eine Frieden-Zukunft hat.Und wie alle Jahre wieder scheinen wir …

Unterbrechung-Mittendrin September-November 2016

Ich fühl mich leer und verbraucht, alles tut weh … Dieser Schnipsel aus einem Songtext von Herbert Grönemeyer (genial präsentiert bei einem Live-Konzert in der Arena auf Schalke), völlig aus dem Zusammenhang gelöst, drückt mein Lebensgefühl in dieser Woche am Ende des Novembers und kurz vor dem adventlichen Lichtermonat Dezember aus. Die sonnigen Momente sind …

Unterbrechungen Okt – Dez 2012

Zu Weihnachten: Gott fragt den Menschen: Wie geht es dir? Und um es genau zu sehen, kam er persönlich vom Himmel herunter, dorthin, wo der Mensch ist. Er sah es und sagt: Ich bleibe da, ich werde wie du, ich werde Mensch. Ich gehe mit dir – bis in den Tod, und durch den Tod …

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