Mitten wir im Leben stehen, sind vom Tod umfangen

… Vielleicht haben wir wirklich verlernt, angemessen und selbstverständlich über den Tod zu reden, ihn ins Leben mit hineinzunehmen. Dabei geht es nicht darum, den Tod zu verherrlichen; wer den Tod verherrlicht, der verabscheut im Letzten das Leben. Gleich in welcher Religion: wer den Tod absolut setzt, wer sich dem Dualismus hingibt, das Leben sei etwas Vorläufiges und im Tod finde sich das Bleibende, der verliert die Würde und die Achtung vor dem Leben und Leben wird beliebig und verfügbar. Die Grausamkeit, mit der z.B. die Terroristen des ISIS das Leben mit Füßen treten und zugleich verweisen auf die Herrlichkeit, die ihnen dann im Tod zuteilwerde, ist widerwärtig und pervers…. Predigt zu Allerseelen 2014

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