singt Herbert Grönemeyer in „Ein Stück vom Himmel“, seinem glaubensstarken, poetisch-politischen Song von 2007. Er fordert auf unser soziales und ökologisches Biotop als Aufgabe unseres Engagements wahrzunehmen und nachhaltig zu gestalten – menschen- und erd-freundlich.
Nehmen wir die „Misere“, das Elend, die Erbärmlichkeit dieser unserer Mitwelt eigentlich wahr? Oder sind wir schon so im COCOONING-Modus (Tendenz, sich vermehrt aus der Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit in das häusliche Privatleben zurückzuziehen) verstrickt?
Oder trösten wir uns, religiös aufgeladen und jenseits-vertröstet, mit einer himmlisch-paradiesischen Endzeit-Erwartung für uns doch im Grunde guten Menschen?
Oder vertrauen wir auf technologische Entwicklungen zur Lösung der diversen menschen-verursachten Klima-Krisen?
Immerhin Geld ist genug da, nur ungerecht verteilt und sinnlos „verbrannt“.
Und die Macht-Besessenen heizen die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Krisen mit populistischen Neid-Debatten, Ignoranz des Völkerrechts, kriegerischer Gewalt und Zerstörungswut noch mehr an.
Die Erde -als GOTT* geschenkte Schöpfung und unser Lebensraum- ist unsere Pflicht höre ich auch aus der Botschaft Jesu vom GOTT*es Reich heraus. Denn sie verpflichtet uns den Willen Gottes auf eben dieser Erde zu leben in Menschenfreundlichkeit, Barmherzigkeit und aktiver Versöhnungs- und Friedensbereitschaft, wie die Seligpreisungen der Bergpredigt (Mt 5,3-12) lehren.
Diese Erde ist „ein Stück vom Himmel“, oder „Heaven ‚ here on Earth“ (Tracy Chapman)
„ …Wenn wir an die Menschheit glauben
Und Respekt vor dem Irdischen haben
Und einen unerschütterlichen Glauben
An Frieden, Liebe und Verständnis
Dies könnte der Himmel hier auf Erden sein
Der Himmel ist in unserem Herzen.“
GS 13. Jan 2026

