Kleine Zeichen bewahren das Menschsein

„Nie wieder!“ Deshalb haben Menschen in Dresden an einem Abend in der vergangenen Woche ihre Innenstadt hell beleuchtet. Es ist gut, es ist wichtig, Zeichen zu setzen; so wie Gott ein Zeichen des Bundes in den Himmel setzte. Am Montagabend setzten die Menschen in Dresden ein Zeichen. Nie wieder! Nie wieder Krieg und Zerstörung. Sie erinnerten an die Bombennächte des weiterlesen…

Masken

Er war nicht mehr er selbst, hatte Adriana gesagt. … Wann war jemand er selbst? Wenn er so war wie immer? So, wie er sich sah? Oder so, wie er war, wenn die glühende Lava der Gedanken und Gefühle alle Lügen, Masken und Selbsttäuschungen unter sich begrub? Oft waren es die anderen, die beklagten, dass jemand nicht mehr er selbst weiterlesen…

Sei was Du willst!

Lustig auf Kommando kann ich nicht. Auch nicht in diesen Tagen, wo der rheinische Strassenkarneval dem „Sessions-Höhepunkt“ am Rosenmontag/ Veilchendienstag entgegenstrebt. Und am Aschermittwoch wird der Schalter wieder auf „Ernst des Lebens“ umgestellt. OK „lustig“ muss ja nicht unbedingt ein Gefühlsausbruch sein, aber ohne die innere echte Beteiligung nimmt mir das keiner ab. Gibt es deshalb die Masken? Ich las weiterlesen…

Von Schwiegermüttern und ihren Schwiegersöhnen

Mir geht ein Gespräch nicht aus dem Kopf, das ich letztens nach dem Gottesdienst hier in der Citykirche mit einer Besucherin geführt habe. Es ist vierzehn Tage her. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Berufungsgeschichte der ersten Jünger am See von Genezareth. Sie gingen ihrer Arbeit nach und hatten wohl – wie sie es gewohnt waren – ihren Feierabend weiterlesen…