Selbstbestimmt

… leben ist der Wunsch der meisten Menschen. Aber in Studium und Beruf wird häufig eher Anpassung gefordert: An die Wünsche Anderer, an das Machbare, an das Mögliche, an die knappen Zeitressourcen, an …
Die derzeitige gesellschaftliche und politische Situation provoziert darüber hinaus eher Ängste und Unsicherheit.
Was motiviert mich nachhaltig mein Leben selbst zu gestalten, initiativ zu werden für mich und für eine bessere, menschlichere Welt? Was motiviert mich meine kreativen Ideen zu verwirklichen
– und was hindert mich?

Grüner wird’s nicht🌱

Da stehst du nun knöcheltief in den Startlöchern drin,
bereit, jetzt loszulegen.
Du sagst: Auch der Startmoment soll stimm’,
brauchst Zeit zu überlegen.
Und so wartest du…
Und du wartest schon so lange auf den einen Moment,
ohne eigentlich zu wissen, woran man den erkennt.
Du hast so viele Ziele,
und trotzdem hältst du inn’.
Doch allein dein guter Wille –
der bringt dich dort nicht hin.
Dann sagst du immer.
die anderen blockieren dir das Glück.
Dabei stehst du dir selber im Weg
und hältst dich selber zurück.
Wittgenstein sagt: Sprache schafft Wirklichkeit.
Und du redest und redest, und es tut sich so wenig.
Und die Tage vergehen und sehen sich so ähnlich.
Doch nicht abstraktes Gerede über das, was nicht ist,
sondern praktisches Leben postuliert, wer du bist.
Denn Taten schaffen Wirklichkeit!
“Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es!”
Du wirst nicht gelebt,
sondern kannst selber leben.
Du wirst nicht bewegt,
sondern kannst auch selber gehen.
Wähle, was du erstrebst,
und dann kannst du’s dir nehmen.
Wer zu lang überlegt,
der verpasst ein Stück Leben.
Frag dich nicht, was richtig ist,
sondern frag dich, was du fühlst.
Hör auf zu fragen, ob du kannst,
sondern frag doch, ob du willst.
Und wenn ja, dann:
Zieh die Konsequenzen aus deinen Gedanken,
begib dich vom Denken ins einfache Handeln,
red nicht vom Dancen, sondern fang an zu tanzen.
Nimm die Steine aus dem Weg
und dann feuer einen Startschuss,
lass die Leinen los, fahr auf See
und erneuer deinen Status.
Verlass mal die Metaebene,
veränder mal die Draufsicht,
so sicher es auch scheint:
Leben in Gedanken taugt nichts.
Und du kriegst, was du gibtst, wenn du tust, was du liebst.
Grenzen sind Phantome, gebaut von Angst, bloß in Gedanken.
Wenn du einmal um dich siehst,
stehen da nirgends Schranken.
Dein Weg ist frei, ganz bis zum Horizont, und bietet klare Sicht,
nur gehen musst du nun alleine,
das übernimmt keiner für dich.
Die beste Zeit ist immer jetzt,
und grüner wird’s nicht,
nur – du musst dich selbst bewegen,
denn das kann keiner für dich.

Julia Engelmann – Grüner wird’s nicht

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