Richtungswahl

In diesen Wochen vor der „Richtungswahl“ ist das Popularitätsranking anscheinend das Wichtigste und so werden wir täglich statt über klare Positionierungen der Parteien zu den Zukunfts-, Lebens- und Überlebensfragen mit Parteien- und K-Kandidat*innen-Ranking hingehalten und beschäftigt. Für manche von uns interessierten Bürger*innen ist die Entscheidung -mehr oder weniger zufriedenstellend- ohnehin schon per Briefwahl gefallen. Aber die noch Unentschiedenen erwarten noch parteiliche und personelle Hinweise, was Priorität der Politik für die Zukunft haben wird und wie dies ab wann bewirkt werden soll.

Jesus hat dem Ranking-Geplänkel seiner Nachfolger eine klare Position und Richtung gewiesen: Den glaubwürdigen Einsatz für eine lebenswerte Zukunft der Kinder und Enkel und den Einsatz für die „Kleinen“:

Sie schwiegen, denn sie hatten sich gestritten, wer von ihnen wohl der Größte wäre.
Da setzte Jesus sich hin, rief die Zwölf zu sich und sagte zu ihnen: »Wer der Erste sein will, der muss der Letzte von allen werden und allen anderen dienen!«
Und er winkte ein Kind heran, stellte es in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen:
»Wer in meinem Namen solch ein Kind aufnimmt, nimmt mich auf. Und wer mich aufnimmt, nimmt nicht nur mich auf, sondern gleichzeitig den, der mich gesandt hat.«
(Mk 9,33-37)

Stellen wir die Zukunft der Kinder und Enkel in die Mitte unseres (politischen) Handelns? Verstehen wir uns als Diener am Wohl der menschlichen Gemeinschaft?
Fragen, die sich nicht nur Politiker*innen stellen müssen, sondern genauso ich und jede*r einzelne von uns.

Das Kindes- und Enkel-Wohl bestimmt die Richtung und nicht das Konservieren des Bestehenden.
Jedenfalls definiert Jesus so christlich-parteiisches Handeln entsprechend dem Willen Gottes.

Wir haben die Richtungswahl!

GS 21.Sept 2021

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