Himmelfahrtskommando?

Jesus erhob seine Hände und segnete sie. Und während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben – Lukas 24, 51

Mein Stück vom Himmel Foto: Simone Schmitt

Mein Stück vom Himmel
Foto: Simone Schmitt

War dieser Segen ein “Himmelsfahrtkommando”?
“Himmelfahrtskommando ist ein dem militärischen Jargon entstammender Begriff, der einen besonders riskanten Auftrag bezeichnet, dessen Ausführung mit hoher Wahrscheinlichkeit (aber ungewollt) zum Tod des oder der Ausführenden führt.” (Wikipedia)

Der Segen (vor seiner “Auffahrt”, wie das Fest bei den Schweizern heißt, G.S.) war die Übergabe eines Auftrags und ein Akt der Befähigung. Die Jünger übernahmen in jener Stunde Jesu eigenes Amt: “Gott hat mich gesandt”, so beschreibt er es, “den Armen zu sagen, dass Gott sie liebt, die verwundeten Herzen zu verbinden, den Gefangenen die Freiheit zu bringen und den Blinden das Licht, die Misshandelten zu erlösen und auszurufen: Dies will Gott!” (Lukas 4, 18)
Dieser letzte Segen war Abschied und war Einsetzung in ein Amt zugleich, das Amt, das aus den Armen reiche Menschen schaffen soll, aus Kranken Gesunde, aus Blinden Sehende, aus Misshandelten Glückliche. Jörg Zink – aus: Jeden Augenblick segnen, Verlag am Eschbach 2005, S.106

Diese revolutionäre Botschaft, die die Freunde Jesu immer wieder verkünden und leben sollen, ist bei den Reichen und Mächtigen nicht beliebt und immer wieder werden die Botschafter zu Märtyrern – auch heute.

Also doch ein Himmelfahrtskommando? – eine Unterbrechung-Mittendrin zu Christi Himmelfahrt

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