LebensWorte

urlaub – ein kostbares wort
zu ps 31,16

strand_daenemark

Foto: Guido Schürenberg

urlaub

ein altes wort
vom zeitwort erlauben
eigentlich erlaubnis wegzugehen

urlaub

grundsätzliche erlaubnis also:
einmal alles hinter sich lassen
aus dem gesunden abstand heraus
das gewohnte alte neu sehen können

ferien

aus dem lateinischen feriae
bei den alten römern die tage
an denen zu ehren bestimmter götter
die arbeit
besonders die rechtspflege ruhte
mit dem wort feier verwandt

ferien

feier-tage also:
freie tage
ruhe-tage
fest-tage
kostbare atempause
leib und seele spüren

Dänemark, Westküste Foto: Guido Schürenberg

Dänemark, Westküste
Foto: Guido Schürenberg

vacances

leere tage
sagen die franzosen
auch aus dem lateinischen
leer, ledig, frei sein

vacances

muße-tage also:
langsam leer werden können
die tage einmal frei halten von allem
was sonst bedrängt und umtreibt

holidays

heilige tage, gottgefällige tage
sagen die engländer

strand_daenemark3

Foto: Guido Schürenberg

holidays

geweihte tage also:
innehalten und nachspüren
im fließen und zerrinnen der zeit
neu entdecken können:
„in DEINER hand ist meine lebenszeit
sind meine gezeiten“
(vgl. ps 31,16 nach der übersetzung von alfons deissler und martin buber)

 manfred langner
(inspiriert durch eine idee von matthias hagenhoff)

In diesem Sinne:

Schönen URLAUB!
Schöne FERIEN!
Bonnes VACANCES!
Beautiful HOLIDAYS!

Wann immer und wo immer und zwischendurch!

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