Den Druck rausnehmen

Heute fand ich in meiner Timeline unter anderem einen Artikel aus Zeit-Campus, von einer Studentin verfasst, zum Thema Zeitmangel: Lasst uns mal diesen Generation-Y-Druck ignorieren
Da die Unterbrechung-Mittendrin Impulse zur Besinnung geben will (Unterbrechen, das kann heißen: Ich nehme mir bewusst Zeit für mich selbst und vergewissere mich, was wirklich wichtig ist im Leben. …), möchte ich hier die letzten Abschnitte des Artikel als Unterbrechung in diesem Sinne anbieten. Gerade jetzt, wo die die Semesterplanung läuft und das persönliche Zeitmanagement besonders gefordert ist.

“So wie wir unser Handgepäck ins Overheadcompartment der Billigflieger stopfen, pressen wir viel zu viel in unser Leben. Und dann stresst uns alles kolossal.

… Warum ich das alles erzählen will? Einmal, um rauszufinden, wem es auch so geht. Und um zu sagen: Lasst uns auf dem Boden bleiben. Wir sind wider vieler Klischees eine ganz schön aktive Generation, finde ich, voller Ideen und Tatendrang. Wir müssten uns nur mal richtig ordnen und überlegen, und die Informationen im Overheadcompartment richtig filtern. Wir können auch mal einen oder zwei Tage verlieren. Wir haben so viel zu tun und nur 24 Stunden, wir sollten weiter so ehrgeizig sein, aber wenn es mal nicht klappt, lasst uns mal nicht vergessen, dass wir erst 2X Jahre alt sind!

Lasst uns mal lieber das Deutschlandticket der Bahn nehmen, als aus Zeitmangel das Flugzeug. Lasst uns sonntags die eine Stunde in der Bibliothek aufgeben, um stattdessen den Pulse of Europe zu unterstützen. Lasst uns ein Projekt aussuchen und da Vollgas geben, aber auch akzeptieren, dass eine Person nicht alles machen kann. Lasst uns mal diesen Generation-Y-Druck ignorieren und beweisen, dass wir uns Gedanken machen, dass wir Alternativen finden wollen, dass wir nicht an das erste Sabbatical denken, weil wir faul sind, sondern weil wir gelernt haben. Weil wir unser Overheadcompartment auch mal aufräumen müssen und Gepäck einsammeln wollen.” (Anna Madlener)                                  GS 5.September 2017 – Foto: Alexander Meyer